Heute stellen wir Ihnen Teresa vor, 38 Jahre alt, Mutter zweier Töchter und leidenschaftliche Uhrmacherin, die 2023 zum Team von Charlie Paris stieß. Mit jahrelanger Erfahrung innerhalb der Swatch Group, insbesondere in der Wartung von Omega-Uhren, arbeitet Teresa nun in unserer Pariser Werkstatt.
Erzählen Sie uns etwas über sich und Ihren Werdegang in der Uhrmacherei.
Schon als Kind fühlte ich mich zu filigranen Dingen hingezogen. Ich liebte es, kleine Gegenstände auseinanderzunehmen, ihre Funktionsweise zu verstehen und die Bewegung der Teile zu beobachten. Schnell wurde mir klar, dass meine wahre Leidenschaft Präzisionsarbeit, Liebe zum Detail und Kunst in all ihren Formen waren. Als ich dann von einer Ausbildung zum Uhrmacher erfuhr, dachte ich: „Warum nicht?“ Und ich habe diese Entscheidung nie bereut. Dieser Beruf ist zu einer Leidenschaft geworden, einer Verbindung von Technik, Geschichte und Ästhetik, die mich tief berührt.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag eines Uhrmachers aus?
Mein Tag beginnt um 9 Uhr morgens. Zuerst bereite ich meinen Arbeitsplatz vor. Alles muss blitzsauber sein, kein Staubkorn darf zu sehen sein. Die Arbeitsumgebung in der Uhrmacherei ist heilig. Dann überprüfe ich die am Vortag reparierten Uhren, um sicherzustellen, dass alles einwandfrei funktioniert. Anschließend kümmere ich mich bis Mittag um Kundenanfragen: Demontage, Diagnose, Reparatur… Jede Uhr hat ihre eigene Geschichte und ihre ganz eigene Herausforderung.
Der Nachmittag ist oft der Montage neuer Uhren gewidmet. Bevor ich beginne, reinige ich meinen Arbeitsplatz erneut, denn Präzision erfordert absolute Hygiene. Jedes Bauteil wird sorgfältig behandelt, anschließend werden die gebrauchten Teile methodisch gelagert. Jeder Arbeitsschritt wird bewusst ausgeführt. Es ist ein Beruf, in dem Genauigkeit selbstverständlich ist.
Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der in die Uhrmacherei einsteigt?
Ich würde sagen, dass es in erster Linie ein Beruf ist, der mit Leidenschaft ausgeübt wird. Man muss Freude daran haben, sich Zeit zu nehmen, zu beobachten, zu verstehen und immer wieder von Neuem zu beginnen. Allen, die diese Welt entdecken möchten, empfehle ich oft das Buch *La Théorie Horlogère* (Uhrentheorie). Es bietet eine hervorragende Grundlage, um die Grundlagen zu verstehen, Uhrwerke und Funktionen zu entdecken usw. Es vermittelt einen umfassenden und recht verständlichen Überblick über diese faszinierende Welt. Doch neben Büchern braucht man vor allem den echten Wunsch zu lernen und geduldig zu arbeiten.

Warum sind Sie Charlie Paris beigetreten?
Was mich an Charlie Paris reizte, war in erster Linie die Tatsache, dass es ein Französisches Haus Das Unternehmen montiert seine Uhren in Paris. Hinter diesem Bestreben, alles lokal zu fertigen und das Know-how hier in Frankreich zu bewahren, steckt echtes Engagement. Außerdem schätze ich Unternehmen mit überschaubarer Größe sehr. Bei Charlie fühlt man sich als Teil eines Teams. Die Beziehungen sind unkompliziert, direkt und vertrauensvoll. Und man spürt, dass hier alle die Leidenschaft für die Uhrmacherei teilen.
Haben Sie ein Lieblingsmodell von Charlie Paris?
Ja, ich habe eine kleine Schwäche für die
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