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Shop 53 rue Saint André des Arts, Paris 6. - E-Mail: Hello@charlie-paris.com - Tel: 0967411237

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Ist die Zeitumstellung bald vorbei?

Die Zeitumstellung ist zwar zur Norm geworden, wird aber seit mehreren Jahren von den Regierungen in Frage gestellt und soll in Europa abgeschafft werden. Egal, ob Sie eine Herrenuhr oder eine Damenuhr haben, bald müssen Sie vielleicht nicht mehr die Uhrzeit Ihrer Uhr für die Umstellung auf die Sommerzeit umstellen! Entschlüsselung des Ganzen durch das Charlie Paris Team. Zwischen wirtschaftlichen Gründen und dem Wohlbefinden der Bevölkerung werfen wir einen Blick zurück auf die Ursprünge der Zeitumstellung und ihre Zukunft in Frankreich.

Seit wann haben wir eine Sommer- und eine Winterzeit?

Frankreich führte 1911 die GMT-Zeit ein. 1916 beschloss das Land, eine "Sommerzeit" einzuführen, indem es eine Stunde zur Greenwich-Zeitzone hinzufügte, um Energie zu sparen. Die Zeitzone wurde dann 1940 auf die Zeitzone von Berlin umgestellt, als die Deutschen das Land besetzten, d. h. im Sommer zwei Stunden mehr als Greenwich und im Winter nur eine Stunde mehr. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fand Frankreich seine Zeitzone wieder und beschloss, die Sommerzeit das ganze Jahr über beizubehalten, d. h. eine Stunde mehr als Greenwich. Die Uhr wurde 1976 zurückgedreht, als Präsident Valérie Giscard D'Estaing beschloss, wieder eine Winter- und eine Sommerzeit einzuführen. Diese Maßnahme wurde während des Ölpreisschocks eingeführt, als sich der Ölpreis vervierfachte. Durch die Anpassung des Arbeitstages an die Sonnenscheindauer konnten die Stromrechnungen gesenkt werden. Diese Sparmaßnahme war keineswegs nur auf die Zeit des Ölschocks beschränkt, sondern wurde ab 1998 auf ganz Europa ausgeweitet. Aus Gründen der Harmonisierung stellen alle Länder der Europäischen Union die Zeit am selben Tag um, sodass der Zeitunterschied zwischen den Ländern immer gleich bleibt.

Das Ende der Zeitumstellung?

  • Ein veraltetes System: Viele Experten sind sich heute einig, dass die Zeitumstellung veraltet ist und keinen wirklichen Nutzen mehr bringt. Mit der Verbreitung von Energiesparlampen sind die Einsparungen, die durch die Zeitumstellung erzielt werden, praktisch gleich null. Eine von EDF, ADEME und dem Industrieministerium durchgeführte Studie kam zu dem Schluss, dass die Zeitumstellung im Jahr 2014 nur 0,015 % des Energieverbrauchs eingespart hat. Nicht sehr interessant also...
  • Negative Folgen für die Bevölkerung: Abgesehen davon, dass die Zeitumstellung kaum noch Auswirkungen auf unsere Stromrechnung hat, soll sie sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken, da sie unseren Schlafzyklus stört. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen und kleine Kinder. Die Umstellung auf die Sommerzeit wird von unserem Körper weniger gut verkraftet als die Umstellung auf die Winterzeit, da in der Woche nach der Zeitumstellung die Zahl der Herzinfarkte um durchschnittlich 5 % steigt. Die Umstellung auf die Winterzeit soll auch zu einem Anstieg der Verkehrsunfälle führen. Nach Angaben des Innenministers ist die Zahl der Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern in der Woche nach der Zeitumstellung in der Zeit von 17 bis 19 Uhr um 50 % gestiegen.

Auf dem Weg zur Beendigung der Zeitumstellung

Aus den oben genannten Gründen spricht die Europäische Union bereits seit mehreren Jahren über die Möglichkeit, das ganze Jahr über nur noch eine Stunde zu arbeiten. Da die Rücknahme der Regelung jedoch in allen Ländern der Union erfolgen muss, kann die Reform nicht sofort umgesetzt werden. Im Sommer 2018 führte die Kommission auf Wunsch des Europäischen Parlaments eine Online-Konsultation durch, um die Europäer um ihre Meinung zu bitten. Das Ergebnis: 84% der 4,6 Millionen Teilnehmer sprachen sich dafür aus, die Zeitumstellung abzuschaffen. Somit folgten die Europaabgeordneten im März 2019 der Meinung der europäischen Bürger und stimmten mehrheitlich für die Abschaffung des Systems. Während die Abschaffung der saisonalen Zeitumstellung ab 2021 in der gesamten Europäischen Union in Kraft treten wird, muss nun jedes Mitgliedsland darüber abstimmen, welche Zeit es beibehalten möchte. Sie müssen sich also entscheiden, ob sie sich von den langen Sommerabenden oder den Sonnenstrahlen am Morgen im Winter verabschieden wollen...

Laut den von der Nationalversammlung in den Jahren 2018 und 2019 organisierten Bürgerbefragungen würde eine Mehrheit der Franzosen es vorziehen, die Sommerzeit beizubehalten. Umgekehrt sind Chronobiologen anderer Meinung und betonen, dass die Winterzeit näher an der Sonnenzeit und damit an unserem natürlichen physiologischen Rhythmus liegt. Die Länder, die die Sommerzeit beibehalten wollten, sollten eigentlich am 27. März 2021 zum letzten Mal die Zeit umstellen, und die Länder, die sich endgültig für die Winterzeit entscheiden wollten, am 30. Oktober 2021. Vor dem Hintergrund der Covid-19-Krise hat der Europäische Rat jedoch noch immer kein Datum festgelegt, um das Thema zu erörtern. Die Zeitumstellung steht in Zeiten des Covid-19 nicht mehr auf der Tagesordnung. Das Ende der Zeitumstellung wird daher verschoben und die Uhrzeit Ihrer Quarz-Damenuhren oder Automatik-Damenuhren muss umgestellt werden.