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Artikel: Mechanische Uhr: Automatisch oder manuell? Unterschiede und Funktionsweise

Mechanische Uhr: Automatisch oder manuell? Unterschiede und Funktionsweise

Mechanische Uhren funktionieren mithilfe der Energie, die von einer Feder geliefert wird, die in einem Federhaus aufgerollt ist, und können von Hand oder automatisch aufgezogen werden. Man spricht dann von einer mechanischen Uhr mit Handaufzug oder einer mechanischen Uhr mit automatischem Aufzug. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die Besonderheiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen einer mechanischen Uhr mit Handaufzug und einer mechanischen Uhr mit automatischem Aufzug.

Mechanische Uhr: Automatischer Aufzug versus Handaufzug

Mechanische Uhren sind bei Sammlern sehr beliebt, die vor allem die Schönheit und Komplexität ihres Uhrwerks schätzen. Es handelt sich um Uhren, die ausschließlich durch mechanische Energie angetrieben werden. Bei diesen Uhren unterscheidet man zwischen Uhren mit Handaufzug und solchen mit automatischem Aufzug: 

  • Bei einer mechanischen Uhr mit Handaufzug müssen Sie Ihre Uhr manuell aufziehen, indem Sie die Krone Ihrer Uhr drehen. Dies sollte idealerweise einmal am Tag geschehen, indem Sie die Krone im Uhrzeigersinn drehen. 
  • Bei einer mechanischen Uhr mit automatischem Aufzug lädt sich die Uhr automatisch auf, wenn Sie sie tragen, und zwar durch die Energie, die Sie mit Ihrem Handgelenk erzeugen. Diese Uhren haben jedoch in der Regel eine Gangreserve von 40 Stunden, wenn sie nicht getragen werden. Wenn sie stehen geblieben sind, können sie manuell über die Krone aufgezogen werden.

Die Bestandteile einer mechanischen Uhr 

Um zu verstehen, wie eine mechanische Uhr - ob mit Handaufzug oder automatischem Aufzug - funktioniert, muss man zunächst mehr über ihre Hauptbestandteile erfahren. Hier sind die Hauptbestandteile einer mechanischen Uhr mit Automatik- oder Handaufzug :

  • Die Krone: Das ist das kleine Rad auf der rechten Seite Ihrer Uhr. Sie ist an der Aufzugswelle befestigt und dient zum Aufziehen der Motorfeder.
  • Die Antriebsfeder: Sie ist ein elastisches Stahlband, das die Energie für das Uhrwerk liefert, wenn es gespannt, d. h. aufgerichtet ist.
  • Das Übertragungssystem (Räderwerk): Es überträgt die in der Federhausfeder gespeicherte Energie über eine Reihe von kleinen Rädern auf das Hemmungsrad. 
  • Hemmungsrad: Es hat die Aufgabe, die von den Räderwerken zum Anker geleitete Energie intermittierend und regelmäßig austreten zu lassen. Es ist das Wartungsorgan der Uhr.
  • Die Unruh: Sie ist das Herz des Uhrwerks. Sie schlägt zwischen 5 und 10 Mal pro Sekunde kreisförmig. Sie ist der Grund für das "Ticken", das Geräusch, das die Paletten auf den Zähnen des Hemmungsrads erzeugen, weil sie sich hin und her bewegen. Es ist das Regulationsorgan des Uhrwerks.
  • Rubine: Das sind Steine von großer Härte, die die Reibung und den Verschleiß der Bestandteile des Mechanismus verringern.
Damit eine mechanische Uhr eine Automatikuhr ist, wird eine weitere Komponente hinzugefügt: der Rotor, auch Schwingmasse genannt.
  • Der Rotor: Einfach ausgedrückt ist er ein halbkreisförmiges Gewicht, das am Uhrwerk befestigt ist. Er dreht sich mit den Bewegungen des Handgelenks um 360° und "spannt" die Feder des Federhauses, wodurch die Uhr mit mechanischer Energie versorgt wird. Wenn eine mechanische Uhr also keinen automatischen Aufzug hat, hat sie auch keinen Rotor. Die Feder des Federhauses wird von Hand mithilfe der Krone "aufgezogen" oder gespannt. 

Wie eine mechanische Uhr funktioniert

Da Sie nun mit den Hauptbestandteilen eines mechanischen Uhrwerks bestens vertraut sind, wollen wir Ihnen nun erklären, wie sie funktionieren.

Hier sind die sechs wichtigsten Schritte, die Ihnen helfen, besser zu verstehen, wie die Zeiger Ihrer mechanischen Uhr die Zeit anzeigen:

  1. Bei einer Automatikuhr: Durch die Bewegungen des Handgelenks wird der Rotor gedreht und die Feder des Federhauses aufgezogen. Bei einer nicht automatischen mechanischen Uhr wird die Uhr durch Drehen der Krone aufgezogen;
  2. Das Übertragungssystem überträgt die Energie auf das Hemmungsrad ;
  3. Die Hemmung dosiert die Energie in regelmäßige Abschnitte ;
  4. Die Unruh nutzt diese regelmäßige Energie, um konstant hin und her zu schlagen ;
  5. Bei jedem Schlagabschnitt überträgt eine Reihe von Rädern die Energie auf die Zeiger der Uhr ;
  6. Die Zeiger bewegen sich auf dem Zifferblatt vorwärts.

Eine Automatikuhr hat einen schönen ästhetischen Vorteil. Der Sekundenzeiger macht nämlich nicht einen Sprung von einer Sekunde, sondern viel mehr kleine Sprünge. Das Ganze wirkt flüssiger und ästhetischer. Da Sie nun unerbittlich über mechanische Uhren und mechanische Automatikuhren sind, können Sie unsere Herrenautomatikuhren und unsere Damenautomatikuhren entdecken. 

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