Das Label „Swiss Made“ ist bekannt und Sie haben es vielleicht schon gesehen, aber wissen Sie, was sich hinter diesem Label verbirgt? Uhren Die Schweizer genießen dank ihrer präzisen Handwerkskunst weltweit einen guten Ruf. Das Label „Swiss Made“ bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass alle Teile einer mechanischen Uhr aus der Schweiz stammen. Wie also behält man den Überblick, und vor allem: Wie erkennt man den wahren Wert einer Schweizer Uhr? Das Team von Charlie Paris klärt auf und erklärt die Bedeutung dieses Labels.
Die Ursprünge des Labels „Swiss Made“.
Als Symbol für Prestige, Innovation und makellose Qualität muss eine Uhr mit dem Siegel „Swiss Made“ strenge Kriterien erfüllen. Die Schweizer Regierung hat daher Gesetze erlassen, um dieses Gütesiegel zu schützen und seine Integrität zu gewährleisten, um Missbrauch in der Uhrenindustrie zu verhindern. Das Siegel „Swiss Made“ entstand im 17. Jahrhundert, als die Genfer Uhrmacherzunft beschloss, ihre Uhren mit einer Punze zu versehen, um deren Qualität zu bescheinigen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Siegel formalisiert. In den 1880er-Jahren sahen sich Schweizer Uhrenhersteller der Konkurrenz amerikanischer Hersteller ausgesetzt. Daher beschlossen sie, ihr eigenes Zertifizierungssystem zu entwickeln, das sie „Swiss Made“ nannten.
Schweizer Uhren: Was sie repräsentieren
Die Bezeichnungen „Swiss Made“, „Swiss“ und „Suisse“ sind durch eine Verordnung (232.119) des Schweizer Bundesrates geregelt. Diese Verordnung vom 28. August 1992 legt präzise Spezifikationen fest, die alle Anforderungen an dieses prestigeträchtige Gütesiegel definieren. Im Jahr 2007 bemühte sich der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie um eine Verschärfung der Regeln für „Swiss Made“. Das Schweizer Recht definiert zunächst die Schweizer Uhr und anschließend das Schweizer Uhrwerk.
Gemäß dieser Verordnung ist eine Schweizer Uhr eine Uhr, die folgende Bedingungen erfüllt:
- Beitritt zu einer Schweizer Bewegung
- Integration einer Zapfenverbindung in der Schweiz
- Die Endkontrolle erfolgt durch den Hersteller in der Schweiz.
- Mindestens 60 % der Kosten müssen in der Schweiz erwirtschaftet werden.
Das Uhrwerk muss in der Schweiz montiert werden.
- Es muss vom Hersteller in der Schweiz geprüft werden.
- Mindestens 60 % der Kosten müssen in der Schweiz erwirtschaftet werden.
- Mindestens 50 % des Wertes aller Bauteile, jedoch ohne Montagekosten, müssen aus Schweizer Produktion stammen.
Nur weil eine Uhr schweizerischer Herkunft ist, bedeutet das nicht automatisch, dass sie die Zertifizierung „Swiss Made“ erhält. Um diese zu erhalten, muss sie alle oben genannten Kriterien erfüllen. Wenn die Uhr beispielsweise in der Schweiz montiert wird, die meisten ihrer Komponenten aber in einem anderen Land hergestellt wurden, darf sie nicht als solche gekennzeichnet werden.
UHREN MIT SCHWEIZER UHRWERK BEI CHARLIE PARIS
Wir bei Charlie Paris haben uns der Herstellung von Zeitmessern verschrieben, die technische Perfektion mit zeitlosem Design verbinden. Deshalb verfügen einige unserer Modelle über ein renommiertes Schweizer Uhrwerk – ein Garant für Qualität und Uhrmacherkunst.
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